Kandidatur für die Wahl des ECTA Präsidenten

Mein Name ist Michael Braithwaite und ich bewerbe mich um das Amt des Präsidenten von ECTA. Durch meine jahrelange Erfahrung als Caller und Coach im Umgang mit Menschen, der Planung, Koordination und Durchführung von Veranstaltungen und Events, sowie der Vorstandsarbeit in verschiedenen Clubs, unter anderem als Präsident sehe ich mich den Anforderungen des Amtes als Präsident von ECTA gewachsen. Auch könnte meine internationale Vernetzung hilfreich sein, bei der Amtsausübung. 

Ich komme aus Augsburg und die meisten Square Dancer kennen mich als Mickey. 

Seit 1980 tanze ich Square Dance. Später kamen noch Round Dance, Clogging sowie einige Ausflüge ins Traditional und Contra Dancing dazu. Heute reduziert sich mein Tanzen auf Square und Round Dance. 

Mitte der Achtziger begann ich mit dem Callen und traf 1995 die Entscheidung, es damit hauptberuflich zu versuchen. Vor Corona callte ich ca. 300 Veranstaltungen im Jahr von Basic bis C2. Den Schwerpunkt bilden 10 Clubs im südlichen Bayern im Großraum München. 

Seit 15 Jahren engagiere ich mich in der Aus- und Weiterbildung von Callern und leite derzeit die Bavarian Caller School. 

Seit 1986 bin ich Mitglied bei ECTA und seit 1993 bei Callerlab und derzeit der Vice Chairman des Basic Mainstream Komitee. 

Meine Vita zeigt, ich brenne für unsere Aktivität. Und das zu recht. Unsere Tanzarten sind perfekt für die Menschen. Musik und Tanz sind nicht nur Fitness für Körper und Geist, sondern auch wohltuend für die Seele und unsere Geselligkeit kann eine Antwort sein, gegen die Vereinsamung aufgrund der Corona Pandemie. Durch weltweite Standards können wir mit anderen Nationen tanzen gemäß dem Motto: Learn Somewhere. Be Home Everywhere. Diesen Bonus sollten wir nicht verspielen. Dies gilt für alle Tanzsparten. 

Und hier kommt ECTA als Dachverband ins Spiel. Ein Dachverband hat verschiedene Aufgaben: 

  • Er setzt Normen und entwickelt einen Wertekanon. Unser Code of Ethics ist Grundlage für unser Miteinander. Es ist entscheidend, dass die Mitglieder diesen auch leben. 
  • Er vertritt die Mitglieder und die Aktivität in der Öffentlichkeit. Es ist wichtig, dass ein einheitliches positives Bild des Verbandes und der Aktivität in die Öffentlichkeit transportiert wird und nicht durch individuelle Egoismen unsere Aktivität beschädigt wird.
  • Er ist zuständig für regionale und internationale Kooperation. Für unsere Aktivitäten ist es essentiell, international zu kooperieren z.B mit Callerlab, Roundalab, etc. sowie andern Dachverbänden in Europa und vor allem mit EAASDC. Wenn wir etwas bewegen wollen, so geht dies nur im Miteinander und wenn wir individuelle und regionale Egoismen hinten anstellen.
  • Er ist zuständig für die Harmonisierung der spezifischen Interessen der einzelnen Sparten und deren Zusammenarbeit. In Gesprächen mit den Leitern der einzelnen Sparten habe ich durchaus Möglichkeiten gesehen Synenergien hinzu nutzen.
  • Er ist zuständig für die Weiterbildung der Mitglieder und das Abhalten von Tagungen. Die Convention, die Förderung der Regionalgruppen und eine Zusammenarbeit mit den Caller/Cuerschulen könnte ein umfassendes Ausbildungskonzept darstellen.

Dies sind nicht die einzigen, aber wohl die wichtigsten Aufgaben eines Dachverbandes. 

Was also kann ECTA für mich tun? Nun, man kann nur das rausholen, was man hinein steckt. Je größer und stärker der Verband ist, desto mehr kann er bewirken. Jeder ist wertvoll und kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen, egal ob er ein Amt bekleidet oder nicht. Ich finde es gut, dass wir verschiedene Kandidaten für die Ämter haben und besonders freue ich mich, dass Piet kandidiert und somit etwas Internationalität ins Spiel bringt. Ich würde gerne einen Prozess in Gang setzen, der eines Restarts nach Corona würdig ist. Dass wir alle in die Hände spucken, die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Ich würde diesen Prozess gerne leiten und moderieren und bitte deshalb um euer Vertrauen und euere Stimme. Vielen Dank. 

MICKEY